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Co-Branding auf Messen. Wie gestaltet man einen gemeinsamen Messestand für zwei Marken?

Ein gemeinsamer Messestand für zwei Marken kann wie eine gut geplante Partnerkampagne funktionieren: Er stärkt die Botschaft, verteilt die Kosten und erhöht die Reichweite, aber nur dann, wenn er strategisch stimmig und für Besucher sofort verständlich ist. Auf Messen bleibt keine Zeit, um zu rätseln, wer wer ist und was genau angeboten wird. Deshalb sind beim Co-Branding vor allem drei Dinge entscheidend: eine klare Rollenverteilung, ein gemeinsames Ziel und ein Ausstellungsdesign, das das Besuchererlebnis strukturiert.

Clever Frame Messestände, die auf modularen Lösungen basieren, erleichtern die Gestaltung eines gemeinsamen Raums für zwei Marken auf flexible Weise und ermöglichen schnelle Anpassungen zwischen Veranstaltungen. Im Folgenden findest du einen praxisnahen Leitfaden, von Strategie und Layout bis hin zu Grafik, Logistik und langfristiger Effizienz.

Co-Branding auf Messen

Co-Branding auf Messen: Definition und tatsächliches Ziel

Co-Branding auf Messen ist die gemeinsame Präsenz zweier Marken innerhalb einer Ausstellung, so geplant, dass Besucher die Beziehung zwischen den Partnern und den Nutzen ihrer Zusammenarbeit schnell verstehen. Diese Form der Präsenz sollte nicht bloß als „Aufteilung der Quadratmeter“ verstanden werden, sondern als Instrument des Event-Marketings. Sie kann die Glaubwürdigkeit erhöhen, die Leadgenerierung erleichtern und dabei helfen, eine End-to-End-Story zu erzählen.

Wann ergibt ein gemeinsamer Messestand Sinn?

Die besten Ergebnisse werden dann erzielt, wenn die Zusammenarbeit natürlich wirkt und sich klar im Angebot widerspiegelt. In der Praxis funktioniert Co-Branding besonders gut, wenn:

  • die Marken komplementäre Produkte oder Dienstleistungen anbieten und der Stand die gesamte Wertschöpfung zeigt;
  • sich die Zielgruppen stark überschneiden, aber jede Marke ein anderes Kaufargument einbringt;
  • Bildung und Demonstration auf der Messe wichtig sind und die Partner Gespräche gemeinsam führen können;
  • das Ziel darin besteht, ein neues Marktsegment mit kontrolliertem Budget zu testen;
  • der Veranstalter Themenzonen fördert, in denen gebündelte Lösungen eine wichtige Rolle spielen.

Die häufigsten Risiken eines gemeinsamen Standes und wie man sie vermeidet

Eine gemeinsame Ausstellung kann die Botschaft stärken, sie kann aber auch die Identität beider Marken verwässern. Das häufigste Problem ist ein fehlendes, klares Kommunikationsszenario: Der Besucher sieht zwei visuelle Identitäten, weiß aber nicht, wie sie zusammengehören. Ein zweiter Risikobereich betrifft die Logistik: Wer ist für welchen Teil des Standes und dessen Betrieb verantwortlich?

Schon in der Planungsphase lohnt es sich, Regeln festzulegen, die sowohl Projekt als auch operative Abläufe ordnen. In der Praxis funktioniert eine einfache Checkliste mit Vereinbarungen besonders gut:

  • ein gemeinsames Ziel und eine zentrale Messebotschaft, die in einem Satz beschrieben wird;
  • eine Rollenverteilung im Gespräch mit Besuchern, inklusive Kriterien für die Übergabe von Leads;
  • Prioritätsprodukte oder Lösungen, die im Vordergrund stehen sollen;
  • Standards für die visuelle Identität: wie Logos, Farben und Nutzenargumente kombiniert werden;
  • Regeln für die Umsetzung von Änderungen vor weiteren Veranstaltungen, einschließlich der Art der Aktualisierung von Grafiken.

Standdesign für zwei Marken: vom Layout bis zum Besuchererlebnis

Beim Co-Branding ist es am wichtigsten, den Stand als Weg zu gestalten: Der Besucher kommt an, versteht das Thema, findet die passende Zone und verlässt den Stand mit einem klaren Eindruck davon, wer wofür verantwortlich ist. Eine modulare Konstruktion ermöglicht es, ein Layout aufzubauen, das kommunikative Ordnung schafft und sich gleichzeitig leicht an unterschiedliche Flächen und Anforderungen der Veranstalter anpassen lässt.

Drei bewährte Modelle für das Layout eines gemeinsamen Standes

Die Wahl des Layouts hängt davon ab, ob beide Marken gleichberechtigt auftreten oder ob eine die Rolle der „Hauptlösung“ übernimmt und die andere als unterstützender Partner auftritt. Am häufigsten werden drei Modelle eingesetzt:

  • ein symmetrisches Layout, wenn beide Marken ähnlich bekannt sind und ein vergleichbares Angebotsportfolio haben;
  • ein „Master-Partner“-Layout, wenn eine Marke die Erzählung führt und die andere ein ergänzendes Element präsentiert;
  • ein sequenzielles Layout, wenn der Mehrwert in einem Prozess entsteht und der Stand den Besucher durch die nächsten Schritte der Lösung führt.

Funktionszonen, die helfen, Ordnung zu halten

Gut geplante Zonen sind das beste Gegenmittel gegen Chaos. Statt immer mehr Attraktionen hinzuzufügen, ist es besser, auf klare räumliche Rollen und gut verständliche Navigation zu setzen. In der Praxis lohnt es sich, Folgendes zu berücksichtigen:

  • eine „Worum geht es?“-Zone mit einer gemeinsamen Botschaft, sichtbar aus den Hauptlaufwegen;
  • Gesprächszonen, die Marken oder Themen zugeordnet sind, damit Besucher nicht das Gefühl haben, „zufällig irgendwo gelandet“ zu sein;
  • eine Willkommenszone, in der die Erwartungen der Besucher kurz eingeordnet werden, damit Gespräch und Präsentation schneller auf ihre Bedürfnisse abgestimmt werden können;
  • einen Bereich für Demonstration oder Präsentation, wenn das Produkt in Aktion gezeigt werden muss;
  • einen Bereich für Marketingmaterialien mit klarer Kennzeichnung, was zu welcher Marke gehört.

Grafik und Kommunikation: wie man zwei Marken zeigt, ohne die Botschaft zu verlieren

Die größte Herausforderung beim Co-Branding ist das Gleichgewicht: Zwei visuelle Identitäten dürfen nicht miteinander konkurrieren. Das Grafikdesign sollte die gemeinsame Botschaft unterstützen und gleichzeitig ermöglichen, sofort zu erkennen, welche Marke für welchen Bereich verantwortlich ist.

Architektur der Botschaft: ein Versprechen, zwei Belege

Ein wirksames Schema ist eine gemeinsame Überschrift als Versprechen, gefolgt von zwei „Belegen“ in Form von Vorteilen oder Funktionen, die den Marken zugeordnet sind. In der Praxis sollte man sich an folgende Regeln halten:

  • eine dominante Kommunikationslinie, ohne zwei parallele Hauptclaims;
  • ein konsistentes Wording und eine einheitliche Sprache der Vorteile, auch wenn die Marken einen unterschiedlichen Tone of Voice haben;
  • eine klare farbliche Aufteilung innerhalb von Zonen oder Themen, ohne Mischungen der Farbpaletten in einem Bereich;
  • Logos in einer festen, abgestimmten Anordnung, damit nicht der Eindruck entsteht, sie seien „zufällig angeklebt“;
  • eine Informationshierarchie, die auf schnelles visuelles Erfassen ausgelegt ist und nicht auf das Lesen langer Textblöcke.

Kommunikation zwischen Veranstaltungen austauschen: der Vorteil austauschbarer Paneele

Im Messekalender wiederholt sich das Kommunikationsziel selten in identischer Form. Einmal steht ein neues Produkt im Vordergrund, ein anderes Mal eine saisonale Kampagne oder eine andere Zielgruppe. Eine gut gestaltete Ausstellung erlaubt es, die Kommunikation zwischen Veranstaltungen leicht zu aktualisieren, ohne alles von Grund auf neu zu erstellen.

Bei Clever Frame Messeständen lassen sich Paneele, die mit Magnetband befestigt sind, leicht austauschen, sodass die Kommunikation an saisonale Kampagnen oder veränderte Marketinganforderungen angepasst werden kann. Beim Co-Branding bedeutet das, dass sich die Gewichte in der Kommunikation schnell verschieben lassen, etwa wenn auf einer Messe Marke A dominiert und auf der nächsten Marke B.

Modulare Clever Frame Messestände im Co-Branding: Flexibilität und Mobilität

Ein gemeinsamer Stand muss oft auf unterschiedlichen Veranstaltungen funktionieren: einmal auf größerer Fläche, einmal in einem anderen Besucherstrom und manchmal in einer anderen Themenzone. Eine modulare Konstruktion erlaubt es, die Ausstellung als Set aus Rahmen und Verbindern zu planen, das je nach Bedarf konfiguriert werden kann, ohne an visueller Konsistenz zu verlieren.

In der Praxis bringt das Marketing- und Eventteams mehrere wichtige operative Vorteile:

  • die Möglichkeit, Layouts in zukünftigen Eventeditionen auszubauen und zu verändern;
  • Mobilität und Platzersparnis beim Transport, was die Eventlogistik erleichtert;
  • Auf- und Abbau ohne Werkzeuge, was die Standvorbereitung verkürzt;
  • eine einfachere Planung konsistenter Zonen für zwei Marken dank der vorhersehbaren „Geometrie“ der Elemente;
  • die Möglichkeit, dieselbe Konstruktion auf unterschiedlichen Veranstaltungen einzusetzen, auch außerhalb klassischer Messen.

Ökologie und Nachhaltigkeit: weniger Einweg, mehr Planung

Eine gemeinsame Ausstellung kann nachhaltiger sein, wenn sie von Anfang an als wiederverwendbare Lösung geplant wird. Aus ökologischer und organisatorischer Sicht macht vor allem die Reduzierung von Einmalelementen einen Unterschied, ebenso wie der Aufbau von Ressourcen, die in den nächsten Saisons wiederverwendet werden können.

Im Co-Branding funktionieren Designentscheidungen besonders gut, die häufige „Neubauten“ vermeiden und die Aktualisierung der Kommunikation erleichtern. Berücksichtigt werden sollten:

  • ein Basisdesign mit festen Konstruktionselementen und austauschbaren Grafikpaneelen;
  • neutrale Hintergrundelemente der Kommunikation, die nach einer Kampagne nicht veraltet wirken;
  • ein konsistentes Set grafischer Varianten für unterschiedliche Veranstaltungen und Flächenkonfigurationen;
  • ein Nutzungsplan über mehrere Events hinweg statt einer einmaligen Umsetzung;
  • die Reduzierung unnötiger Inhalte durch stärkere Selektion und eine bessere Informationshierarchie.

Kosteneffizienz: wie Co-Branding und Modularität das Eventbudget unterstützen

Ein gemeinsamer Stand ermöglicht es naturgemäß, die Kosten der Messepräsenz auf die Partner zu verteilen. Die tatsächliche Budgeteffizienz hängt jedoch davon ab, ob die Ausstellung länger als ein Event genutzt wird. Im modularen Ansatz sind Rekonfiguration und Wiederverwendung entscheidend. Genau sie begrenzen den Bedarf, bei jeder Planänderung neue Lösungen von Grund auf zu bauen.

Es lohnt sich, die Investition als Ressource zu betrachten, die einen Zyklus von Veranstaltungen unterstützt. Aus Sicht von Marketing- und Eventmanagern bringen vor allem diese Aspekte den größten Nutzen:

  • geringere Änderungskosten durch den Austausch von Grafikpaneelen statt durch einen Umbau der gesamten Ausstellung;
  • bessere Kontrolle über den Vorbereitungszeitplan, wodurch Last-Minute-Risiken reduziert werden;
  • visuelle Konsistenz an vielen Touchpoints, die Bekanntheit und Vertrauen stärkt;
  • die Möglichkeit, Größe und Layout des Standes an unterschiedliche Veranstaltungen anzupassen, ohne die Qualität der Präsentation zu verlieren;
  • eine leichtere Planung der Teamressourcen, weil Auf- und Abbau ohne Werkzeuge erfolgen.

Nicht nur Messen: wo eine gemeinsame Ausstellung noch sinnvoll ist

Co-Branding geht häufig über klassische Messen hinaus, besonders wenn Partner gemeinsame Vertriebs- oder Bildungsaktivitäten entwickeln. Eine modulare Konstruktion erleichtert es, dieselbe Erzählung auf andere Veranstaltungsformate zu übertragen, ohne jedes Mal eine neue Kulisse aufbauen zu müssen.

Clever Frame Messestände können auch in folgenden Kontexten genutzt werden:

  • Branchenevents und Konferenzen, bei denen eine schnell aufgebaute, klar strukturierte Gesprächszone zählt;
  • Produkt-Roadshows, bei denen ein wiederholbares Ausstellungslayout eine Serie von Präsentationen ordnet;
  • Showrooms und temporäre Ausstellungen am Unternehmensstandort oder beim Partner;
  • Produktpremieren in Eventlocations, wenn eine konsistente Markeninszenierung erforderlich ist;
  • interne Vertriebsveranstaltungen und Schulungen, wenn wiederholbare Kommunikation wichtig ist.

Kurz gesagt: wie man einen gemeinsamen Stand für zwei Marken gestaltet

Die folgende Liste ordnet die wichtigsten Schritte, die helfen, vom Konzept zur wirksamen Umsetzung zu gelangen. In der Praxis lohnt es sich:

  • eine gemeinsame Kernbotschaft und ein klares Ziel der Messepräsenz zu definieren;
  • ein Layoutmodell zu wählen: symmetrisch, Master-Partner oder sequenziell;
  • Funktionszonen zu planen und sie Themen oder Marken zuzuordnen;
  • eine Informationshierarchie und Regeln für die Platzierung der Logos festzulegen;
  • die Kommunikation auf austauschbare Grafikpaneele zu stützen, um die Botschaften leicht aktualisieren zu können;
  • die Ausstellung als wiederverwendbare Ressource für unterschiedliche Veranstaltungen zu planen;
  • für die Logistik zu sorgen: Transport, Lagerung und schneller Aufbau ohne Werkzeuge.

Wenn du einen gemeinsamen Stand für zwei Marken planst, hilft Clever Frame dabei, die passende modulare Konfiguration sowie die Regeln für die Aufteilung der Zonen und Grafikpaneele so festzulegen, dass die Botschaft klar bleibt und die Ausstellung zwischen Veranstaltungen leicht aktualisiert werden kann.

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