Die Besucherfrequenz an einem Messestand ist nur selten stabil. Eine einzelne Präsentation, ein Hinweis im Veranstaltungsprogramm, ein Beitrag in den sozialen Medien oder ein plötzlicher Zustrom von Teilnehmenden in der Pause können dafür sorgen, dass sich eine ruhige Ausstellung innerhalb weniger Minuten in eine sehr intensive Gesprächszone verwandelt. Gleichzeitig gibt es Low-Traffic-Phasen, in denen die Zahl der Besuchenden sinkt und das Team seine Arbeit flexibel neu organisieren muss.
Analysen des CEIR zum Verhalten der Besuchenden in Messehallen zeigen, dass sich der Besucherstrom auf bestimmte Zeiten und Zonen konzentriert und dass die aktivsten Momente einen deutlichen Einfluss auf die Anzahl der tatsächlichen Businessgespräche haben.[1] Berichte von Bizzabo und Event Marketer betonen, dass Marken, die High-Traffic- und Low-Traffic-Szenarien planen, sowohl im Bereich der Leads als auch bei der Zufriedenheit der Teilnehmenden bessere Ergebnisse erzielen.[2][3] Gleichzeitig zeigen Unterlagen von Freeman und PCMA, dass ein durchdachtes Management der Besucherströme das Erlebnis der Gäste verbessert, ohne das Budget für den Messestand erhöhen zu müssen.[4][5]
Die Messestände von Clever Frame, basierend auf modularen Lösungen, unterstützen dieses Vorgehen. Die modulare Konstruktion ermöglicht es, Zoneneinteilungen schnell anzupassen, und das magnetische System erleichtert den Austausch von Grafikpaneelen und Botschaften zwischen den einzelnen Veranstaltungen. So kann eine Standkonstruktion sowohl High-Traffic- als auch Low-Traffic-Szenarien unterstützen, ohne dass der Stand jedes Mal neu entworfen werden muss.
In der Entwurfsphase des Messestands gehen viele Teams von einer „durchschnittlichen“ Besucherfrequenz aus. In der Praxis tritt eine Situation mit gleichmäßigem Interesse jedoch kaum auf. Daten aus Berichten über das Verhalten der Teilnehmenden zeigen, dass:
High-Traffic- und Low-Traffic-Szenarien helfen dabei, vom reaktiven Modus zu einem bewusst gestalteten Vorgehen zu wechseln. Das Team überlegt nicht erst auf der Messe, was zu tun ist, wenn sich eine Schlange am Stand bildet oder wenn es eine Stunde lang ruhiger ist, sondern handelt nach einem vorher ausgearbeiteten Plan – meint Artur Balcerzak, Branch Director bei Clever Frame. Dieser Ansatz erleichtert auch die Datenanalyse nach der Veranstaltung, weil klar ist, welche Maßnahmen in bestimmten Situationen ausgelöst wurden.
Ein High-Traffic-Szenario beschreibt Momente, in denen sich eine überdurchschnittliche Zahl von Besuchenden am Stand versammelt. Auslöser können geplante Aktivitäten sein (Präsentation, Ankündigung, Demo) oder unabhängige Faktoren wie eine Programmpause oder ein Standort an einem Hauptgang.
In der Praxis lohnt es sich, einfache Kriterien zu definieren, die den „High-Traffic-Modus“ auslösen, zum Beispiel:
Solche Schwellenwerte lassen sich bereits vor der Messe festlegen, unter Berücksichtigung der Standgröße, der Teamstärke und des Charakters der Veranstaltung.
Die Messestände von Clever Frame erleichtern die Gestaltung eines Layouts, das auch in Spitzenzeiten gut funktioniert. Sinnvoll ist die Planung von:
Die modulare Konstruktion ermöglicht verschiedene Varianten von Ein- und Ausgängen am Stand. Bei einem gut geplanten Layout können Besuchende, die eine größere Gruppe im Präsentationsbereich sehen, trotzdem problemlos die Materialzone oder einen Bereich für ein kurzes Gespräch erreichen.
Auch der bestgestaltete Stand braucht eine passende Organisation der Teamarbeit. Für das High-Traffic-Szenario empfiehlt es sich, im Voraus festzulegen, dass:
Berichte über die Erfahrungen von Veranstaltungsteilnehmenden zeigen, dass klare Service-Regeln zu einer besseren Bewertung des Standes beitragen, selbst wenn Besuchende kurz auf ein längeres Gespräch warten müssen.[3][5]
In Phasen erhöhten Andrangs werden manche Besuchende in erster Linie mit der visuellen Ebene interagieren, bevor sie direkt mit dem Team sprechen. Daher ist es wichtig, dass die Grafikpaneele klar folgende Fragen beantworten:
Das in den Messeständen von Clever Frame verwendete magnetische System ermöglicht einen schnellen Austausch der Grafikpaneele. Auf diese Weise lassen sich Kommunikationsvarianten speziell für Veranstaltungen vorbereiten, bei denen mit höherem Andrang zu rechnen ist, zum Beispiel mit deutlicher hervorgehobenen Hinweisen auf die Kontaktaufnahme nach der Messe oder einer Einladung zu einem Online-Termin.
Low-Traffic-Phasen sind ein natürlicher Bestandteil des Messetages: während wichtiger Keynotes, früh am Morgen oder direkt nach dem Ende der Hauptprogrammblöcke. Anstatt sie nur als „Leerlauf“ zu betrachten, lassen sie sich als eigenes Handlungsszenario planen.
In ruhigeren Momenten kann sich das Team auf Aktivitäten konzentrieren, die bei hoher Besucherfrequenz schwer umzusetzen sind, zum Beispiel:
Das Material aus solchen Aktivitäten kann später in der Kommunikation in sozialen Medien oder bei der Berichterstattung über die Veranstaltung genutzt werden.
Die modularen Messestände von Clever Frame bieten die Möglichkeit, kleine Layoutänderungen zwischen Messetagen und teilweise sogar während der Veranstaltung vorzunehmen (im Rahmen der Vorgaben des Veranstalters). In Low-Traffic-Phasen können zum Beispiel:
Solche Mikrotests passen gut zum iterativen Ansatz, der in Berichten zum Design von Besuchererlebnissen beschrieben wird: Anstatt auf die nächste Ausgabe der Messe zu warten, lohnt es sich, Verbesserungen bereits im laufenden Messezyklus umzusetzen.[3][4]
Im Low-Traffic-Szenario kann das Team vom reaktiven in den proaktiven Modus wechseln. Mögliche Maßnahmen sind zum Beispiel:
Analysen von Bizzabo und Event Marketer zeigen, dass solche Aktivitäten die Wahrscheinlichkeit erhöhen, mit Personen in Kontakt zu kommen, die sonst am Stand vorbeigegangen wären, ohne stehenzubleiben.[2][3]
Der Schlüssel zu einer effektiven Nutzung von High-Traffic- und Low-Traffic-Szenarien ist ein Standdesign, das Flexibilität bietet. Die Messestände von Clever Frame unterstützen diesen Ansatz durch:
In der Praxis bedeutet dies, dass bei der Planung mehrerer Veranstaltungen verschiedene Layoutvarianten vorbereitet werden können: ausgelegt auf intensiven Besucherandrang, auf längere Gespräche oder auf edukative Präsentationen. Das Team kann die Konfiguration je nach Messeprofil, erwarteter Besucherfrequenz und Erfahrungen aus früheren Ausgaben auswählen.
High-Traffic- und Low-Traffic-Szenarien helfen, das Potenzial eines Messestands besser auszuschöpfen. In der Praxis lohnt es sich:
Berichte von CEIR, Bizzabo, Event Marketer, Freeman und PCMA zeigen, dass Marken, die die Arbeit am Stand auf konkreten Szenarien aufbauen, bessere Ergebnisse in Bezug auf Kontaktqualität und Zufriedenheit der Besuchenden erzielen.[1][2][3][4][5] Die Vorbereitung auf High-Traffic und Low-Traffic erfordert keine komplexe Technologie, sondern eine bewusste Kombination aus räumlicher Gestaltung, visueller Kommunikation und Teamorganisation.
Die Messestände von Clever Frame erleichtern die Umsetzung dieses Ansatzes dank ihrer modularen Konstruktion und der magnetischen Grafikpaneele. Eine einzige Investition in die Standkonstruktion kann unterschiedliche Besucherszenarien und verschiedene Veranstaltungsformate abdecken und bietet dem Team ein Werkzeug, das die schrittweise Weiterentwicklung des Standkonzepts unterstützt.
Wenn eine Marke eine Messeteilnahme plant und besser auf schwankende Besucherfrequenzen am Stand vorbereitet sein möchte, lohnt es sich, eine Zusammenarbeit mit Clever Frame in Betracht zu ziehen. Das Team hilft dabei, High-Traffic- und Low-Traffic-Szenarien in ein konkretes Standdesign zu übersetzen, das die Geschäftsziele unterstützt und die Arbeit während der Veranstaltung erleichtert.
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